Stau in Nordrhein-Westfalen - Verkehrslage

Hauptstadt: Düsseldorf

grün: Freie Fahrt in Nordrhein-Westfalen.
gelb: In Nordrhein-Westfalen ist das Verkehrsaufkommen normal, es gibt kaum Störungen.
rot: Zäh fließender Verkehr in Nordrhein-Westfalen.
schwarz: Vorsicht, in Nordrhein-Westfalen ist erhöhtes Verkehrsaufkommen und die Gefahr von Stop-and-Go.

Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland der Kultur. Man fragt sich häufig, was es wohl genau ist, das so viele Menschen in die Städte am Rhein lockt, ob es der Karneval, die Medien, die Kunst oder einfach die bekannte Lebensfreude ist, doch ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Kurz vor Köln kann man so manchen Stau umfahren, da man mehrere Ausweichmöglichkeiten hat, sowohl über die A 3 als auch über die A 4 in die Stadt findet, dabei immer den Kölner Dom im Auge behält, der sich mit seinen zwei gotischen Türmen gleich einem Wegweiser in der Ferne erstreckt. Interessiert man sich für moderne Kunst, gelangt man nach der Dombesichtigung, auf dessen Vorplatz sich etliche Pantomimedarsteller und Straßenkünstler tummeln, schon einige Schritte weiter ins Ludwig-Museum, in dem Warhol, Rauschenberg, Lichtenstein, Yves Klein und andere zu bewundern sind.

Von Köln aus kann man einen Abstecher nach Aachen machen, schlendert dort durch fast verschachtelte, kleine Straßen. Auch Aachen besitzt einen Dom, der von Karl dem Großen als Mittelpunkt seines Reiches, als eine Art „zweites Rom“ gedacht war. Oder man fährt direkt in die Hauptstadt des Bundeslandes, nach Düsseldorf, spaziert in bester Laune über die Kö und gönnt sich danach ein Altbier in den etlichen Kneipen der Altstadt.

Im Moment kann man in der Kunstsammlung NRW aufgrund einer Wiedereröffnung etliche moderne Künstler bewundern. Der Eintritt ist bis Ende Juli 2010 frei. Düsseldorfer Architekten erschufen auch das Schloss Drachenburg auf dem Drachenfels in Königswinter, dessen Grundstein 1882 gelegt wurde, bis ein Kölner Dombauschüler sich der weiteren Ausgestaltung annahm. So kommt man, reist man durch Nordrhein-Westfalen, aus dem Stau-nen nicht mehr heraus.