A73
Mit einer Länge von insgesamt rund 170 Kilometern zählt die Autobahn 73 gewiss nicht zu den längsten Schnellstraßen in der Bundesrepublik. Dennoch ist dieser Autobahnabschnitt, der in der Nähe der thüringischen Kleinstadt Suhl beginnt und bis ins bayrische Bamberg führt, einer der meistbefahrensten Bundesautobahnen der Region. Gebaut wurde die A 73 vor allem zur Entlastungen der Autobahnen A 9 und A 71, die durch einen Stau oftmals zu kilometerlangen Blechlawinen wurden.
Unterteilt ist die BAB 73 in vier unterschiedliche
Teilabschnitte, beginnend mit der Teilstrecke Suhl–Eisfeld. Sie
beginnt am Autobahndreieck Suhl der A 71 und zeichnet sich vor
allem durch eine Aneinanderreihung von Brücken ab. Aus 17
Grobrücken besteht der erste Streckenabschnitt, die längste
Brücke ist die Balkenbrücke mit einer Länge von 875 Metern.
Über den 2002 freigegeben Teilabschnitt Eisfeld–Coburg–Lichtenfels führt die A 73 weiter über die ehemalige Bundesstraße 173, die 2007 für knapp 50 Millionen umgebaut wurde. Der letzte Streckenabschnitt ist zugleich der Älteste, die Teilstrecke Bamberg–Nürnberg wurde bereits in den 80er Jahren errichtet. Eine Besonderheit der A 73 ist es, dass sie die längste deutsche Autobahnstrecke ohne Raststätte ist, was besonders bei einem Stau ein Nachteil für Autofahrer sein kann.